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„Sexualaufklärung für Jüdinnen“ eine dummfreche Unverschämtheit des Winfried Sobottka

13. Oktober 2011

Sexualaufklärung für Jüdinnen – was soll dieser Unsinn?

Beispiel 1Beispiel 2Beispiel 3Beispiel 4

Wer, zum Teufel, setzt einen solchen Schwachsinn in die Welt?

Ein Typ namens Winfried Sobottka tut das, ein rechtsradikaler Verschwörungstheoretiker, der ein Nationalsozialistisches Blog betreibt sowie einen eigenen Ableger von Altermedia, jener Internetplattform der Neonazis (Störtebeker-Netz), deren Betreiber Axel Möller zurzeit in Rostock vor Gericht steht.

Auch Winfried Sobottka (der wie Möller seit Jahren keiner Arbeit nachgeht und von Hartz IV lebt) ist deutschen Gerichten kein Unbekannter: Anfang des Jahres 2011 wurde er vom Landgericht Dortmund zu einer Haftstrafe von 12 Monaten auf Bewährung sowie zusätzlicher 150 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt – einer Strafe, die er bis heute nicht antreten musste.

Hemmungslos auf Kosten des Staates leben, hemmungslos gegen den Staat hetzten

Winfried Sobottka ist von einem grenzenlosen Hass auf die Bundesrepublik Deutschland erfüllt, die er als „satanischen Haufen Scheiße“ bezeichnet, was ihn freilich nicht davon abhält, ungeniert Sozialleistungen von diesem Staat entgegenzunehmen. Er selbst beschrieb mehrfach seinen Ärger mit dem Jobcenter in Unna, weil Leistungen gekürzt werden sollten. Das dies nie geschah ist erstaunlich, denn Sobottka ergreift seit Jahren keinerlei Initiative, um in ein Arbeitsverhältnis einzutreten. Auch ABM und sogenannte 1,50 EUR-Stellen lehnt er stets ab, ohne dafür Konsequenzen tragen zu müssen.

Es gibt einige zentrale Themen, von denen Winfried Sobottka im wahrsten Sinne des Wortes besessen  ist. Zunächst geht es ihm um Adolf Hitler und überhaupt allem, was mit dem Dritten Reich zu tun hat, in diesem Zusammenhang redet er überaus häufig und abfällig vom Judentum (fast alle seine Blogbeiträge richtet er an den deutschen Zentralrat der Juden); desweitern identifiziert er sich mit Kapitalverbrechern, insbesondere mit den Mördern Philip Jaworowski (ein junges Mädchen brutal erstochen), Hans Pytlinski  (drei Männer kaltblütig erschossen) und Juan Carlos Bresofsky-Chmelir (tötete einen Postbeamten). Jaworowski hält er trotz überwältigender Beweise und eines umfassenden Geständnisses für unschuldig (in Wirklichkeit, so Sobottka, habe die Bundesrepublik Deutschland den Mord begangen – hierfür seien fünf Freundinnen des Opfers engagiert worden … die wären nämlich grausame Satanistinnen gewesen).

Andere über Dinge belehren, die er selbst seit vielen Jahren nicht mehr erlebt

Eine von Winfried Sobottkas ganz großen Leidenschaften ist die Sexualität, wobei es ihm mangels einer willigen Partnerin nicht möglich ist, selbige zu erleben,  weshalb er es vorzieht,  andere zum Thema Sex zu belehren. Seine These ist dabei recht simpel, sie handelt vom „Saugrausch“, einen zugegebenermaßen recht lächerlichen Begriff, den er selbst geprägt hat.

Winfried Sobottka ist derart auf oralen Sex fixiert, das man bereits von einem echten Fetisch sprechen muss. Hierbei geht es ihm vorrangig um den Cunnilingus, um das Lecken an der Vagina. In völliger Überbewertung der Sexualität spricht Sobottka dabei aber nicht lediglich vom Privatvergnügen des Mannes und der Frau, sondern davon, dass – wenn der Cunnilingus nur regelmäßig und nach seinen Vorschriften ausgeübt werde – alle partnerschaftlichen und, ja, sogar alle gesellschaftlichen Probleme im Nu gelöst wären. Deshalb legt Winfried Sobottka allen Menschen den „Saugrausch“ nahe, wobei er selbst Jugendliche und kleinere Kinder nicht außen vor lässt („Wundervolle Frauen ab 8 Jahren, sehr geehrte Männer ab 8 Jahren!“).

Frauenfeind Winfried Sobottka: Den Computer randvoll mit pornografischen Bildern, in denen Sexualität als Macht- und Zwangsverhalten dargestellt wird

Die Initiative beim Cunnilingus habe die Frau zu ergreifen- sie hat den Mann zu steuern, zu reglementieren – dann würde sich der Mann zwangsläufig in die Frau verlieben, die Beziehung ein Leben lang halten, so die bizarre These des Winfried Sobottka.

Vor einiger Zeit rief Winfried Sobottka per Fax und in Internetforen zum Mord an bestimmten Politikern und Journalisten auf (weshalb er vor Gericht gestellt wurde). Die Polizei beschlagnahmte im Zuge der Ermittlungen Sobottkas PC. Man fand darauf überaus viele pornografische Bilddateien und ebensolche Videoclips. Diese beinhalteten fast ausnahmslos Darstellungen, in denen Männer von Frauen dominiert werden.

Sobottkas Verhältnis zu Frauen ist gespalten. Zum einen zeigt er ein ausgeprägt frauenfeindliches Gebaren: der ehemaligen NRW-Ministerin Piepenkötter wollte er „eins drauf hauen“ und forderte öffentlich dazu auf, die Mutter von zwei Kindern (die er als „Dreckschein“  und „verkommenes Stück Scheiße“ titulierte) zu ermorden. Aktuell ergießt er nahezu tagtäglich über die NRW-Ministerpräsidentin Kraft verbalen Unrat, bezeichnet sie als „Satanistenhure“.  Auf einem eigens eingerichteten pornografischen Blog zeigt er schreckliche, explizite Darstellungen von Gewalt gegen Frauen: zerquetschte Brüste, eine aufgeschlitzte Vagina.  Andererseits betet er eine „Göttin Anarchie“ an und betitelte in Blogbeiträgen seine (vermutlich gar nicht vorhandenen) weiblichen Leser mit „wunderbare Frauen“.

Dieses widersprüchliche Verhalten deutet auf eine pathologisch-kriminelle Sexualneurose hin, die sich schlimmstenfalls irgendwann einmal in einem Gewaltausbruch gegen Frauen ihren Weg bahnen wird. Damit mögen sich jedoch die Justiz und deren Gerichtspsychiater beschäftigen. Die Behörden sind ausreichend informiert, handeln aber (wieder einmal) nicht.

Winfried Sobottkas „sexuelle Endlösung“ der „Judenfrage“

Jedenfalls sind es Frauen, von denen Winfried Sobottka – in seiner Phantasie! – beherrscht wird. Die Frauen seien es, die über Glück und Unglück der Menschheit entscheiden. Wenn sie sich nur, Sobottkas Vorschriften gemäß, lecken lassen, dann ist mit dieser Welt alles okay.

Und hier kommen wieder die Jüdinnen ins Spiel. Oder die Juden ganz allgemein.

Wir erinnern uns: Winfried Sobottka ist Nationalsozialist. Kurz: Ein Nazi. Bei den Nazis sind die Juden gewiss nicht für das Glück auf Erden verantwortlich, ganz bestimmt jedoch stecken sie hinter dem Unglück. Und Glück und Unglück – so haben wir von Sobottka gelernt – rühren daher, ob und wie die Frauen sich von Männern lecken lassen.

Da für den Nazi Winfried Sobottka selbstverständlich die Juden die Schuld am Unglück dieser Erde tragen (hierzu hat er zahlreiche antisemitische Beiträge im Netz veröffentlicht), könnten man dieses Unglück beseitigen, indem sich die jüdischen Frauen einfach „richtig“ verhalten – sprich: sich lecken lassen.

Am besten vermutlich von Winfried Sobottka, der ja – obwohl Partnerschafts- und Sexualexperte – keine Frau abbekommt. Seine Ex ist nämlich schon vor Jahren, mit Kind und Kegel, von ihm abgehauen.

Natürlich klingt diese Leck-Theorie, wie wir sie mal nennen wollen, völlig bescheuert, und sie ist es zweifellos auch. Aber Winfried Sobottka glaubt fest daran. Er weiß aber nicht, was wohl alle anderen über ihn wissen: Er würde freiwillig nie einer Frau Macht in Form von Regierungsgewalt überlassen – er selbst ist es, der solche Macht ausüben will (aber diese glücklicherweise niemals erlangen wird). Macht von Frauen akzeptiert er lediglich im Bett, wenn er dort ein bisschen herumkommandiert oder ausgepeitscht wird.

Was noch zu sagen ist

Das war also die kleine, ekelhafte Geschichte, die davon handelt, warum der Nationalsozialist Winfried Sobottka Jüdinnen sexuell belästigt.

Im Anhang finden sich Belege und Ergänzungen. Ab und zu wird dort etwas hinzugefügt werden. Da Winfried Sobottka (der vehement für seine eigene Meinungsfreiheit eintritt) die Wahrheit nicht ertragen kann, beschwert er sich grundsätzlich und penetrant bei allen Hostern und Bloganbietern, wenn ihm irgendwo die Maske vom Gesicht gerissen wird. Falls Sie diesen Blog hier also irgendwann vermissen sollten, googeln Sie einfach nach „Sexualaufklärung für Jüdinnen“, dann sehen wir uns garantiert wieder.

Weiterführende Informationen

Antisemitische, verschwörungstheoretische Äußerungen des Winfried Sobottka:

1. Typisch nationalsozialistische Lügen bezügliche einer jüdischen Weltverschwörung

2. Dachschaden total: Sobottkas irre Spinnerei über eine „arisch-jüdische“ Verschwörung

Interessante Blogs, die über das kriminell-pathologische Treiben des Nationalsozialisten Winfried Sobottka informieren:

1. Skurilles aus dem Internet … hier wird nahezu täglich Sobottkas Schwachsinn fachgerecht zerpflückt.

2. Belljangler’s Blog … Sobottka-Parodie mit Tiefgang und Ablach-Garantie.

3. Sobottka Anarchie – älteres Blog, das mit scharfer Zunge über Sobottkas Irrsinn informiert.

4. Einblicke in einen kranken Geist – der Klassiker unter den Sobottka-Watchblogs. Mit vielen Belegen!

Zeitungsberichte, die sich mit Gerichtsverfahren gegen Winfried Sobottka beschäftigen:

1. Aufruf zum Mord führt auf die Anklagebank

2. Angeklagter legt sich mit Juristen an

3. Rebell auf Anklagebank will Fahrgeld zurück

4. Angeklagtem droht Unterbringung in der Psychiatrie

5. Angeklagter beschimpft Richter als Rechtsbrecher

6. Winfried S.: „Das sind SS-Methoden!“

Spott und Häme:

1. Ich, Winfried Sobottka, habe einen Dachschaden!

2. Falscher Messias Winfried Sobottka kommt mit Bewährungsstrafe davon

3. König(in) der Spam-Schleudern